Was sind eigentlich Falten und wie entstehen sie?
Es gibt zwei Arten von Falten. Zum einen solche Falten, die von Geburt an vorhanden sind. Diese Falten sind anatomisch bedingt, d.h., sie gehören zum Bauplan des Körpers, z. B. die Falten der Handflächen, Ellenbeugen, Achselfalten und Gesäßfalten. Da diese Falten von Anfang an vorhanden sind, werden sie nicht mit dem Alter in Verbindung gebracht. Gegen Falten dieser Art hat man daher keine Abneigung. Die andere Art von Falten entsteht erst im Laufe vieler Jahre und Jahrzehnte. Es handelt sich hier um einen Alterungsvorgang, der vor allem solche Hautregionen betrifft, die stark bewegt werden, also vor allem die Gesichtshaut. Die Gesichtsmuskeln sind für unsere Mimik (Mienenspiel) verantwortlich; hinzu kommen die vielfältigen Funktionen der Lippen (z.B. Lautformung und Nahrungsaufnahme). Durch den millionenfachen Gebrauch dieser Gesichtsmuskeln über viele Jahre und Jahrzehnte werden die über den Muskeln liegende Haut und Unterhaut stets mitbewegt und dadurch stark beansprucht. Mit der Zeit entstehen dadurch Schäden im kollagenen Bindegewebe und in den elastischen Fasern der Haut. Dazu kommt die Wirkung der Schwerkraft, die die Gesichtszüge allmählich nach unten zieht.

Daher bringt man die Faltenbildung mit dem Altern in Verbindung, was nicht immer positiv verarbeitet wird. Dazu kommt, daß diese Falten besonders im Gesicht entstehen. Das Gesicht ist von den Mitmenschen stets gut zu beobachten und gilt als Spiegel der Seele. Viele Menschen spüren aber eine störende Diskrepanz zwischen dem äußeren Erscheinungsbild ihres Gesichts und ihrem Selbstbild. Sie fühlen sich zwar jung, müssen aber eine zunehmende Faltenbildung und Alterung der Gesichtshaut feststellen. Dies führt zu inneren Spannungen und bei vielen auch zu dem Wunsch, etwas zu unternehmen gegen falten .